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Startseite2024-02-23T15:01:32+00:00

The manuscript, the photographs, the illustrations do not necessarily explain or eulogize. They do combine as languages of the visual, literary, and aesthetic to chorus against silence, against forgetting, casting a rope to faith in humanity, in memory, in consciousness, to faith in what’s left.

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Stories
Black.Light Project

Reality by merging words, photographs, and drawings . . .

Five-day-workshop at the Comic Salon Erlangen 2012 with intiators, illustrators and eyewitnesses

nominated and awarded

Marion Dönhoff Award for international understanding and reconciliation 2011
German Human Rights Film Award 2014
2014 and 2015 Kolga Photo Award for best annual reportage

culture prize 2016 of the Evangelical Lutheran Church Hannover

Noorderlicht Photofestival 2014

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2024: reediting Black.Light

authors
Susana Moreira Marques (PT)
Marko Dinić (RS)
Joshua Craze (US)
Pedro Rosa Mendes (CH)
Habbo Knoch (DE)

concept
Wolf Böwig
Ines John

layout
Christoph Ermisch

Animation
Über Gewalt berichten

Srebreniza, Ruanda, Monrovia … in der schwarzen Nacht eines Jahrhunderts der Völkermorde, wie Susan Sonntag unsere Zeit genannt hat, berichten Journalisten von Krieg und Gewalt. Pedro Rosa Mendes (Text) und Wolf Böwig (Foto), haben gemeinsam an  den Schauplätzen der westafrikanischen Bürgerkriege des Charles Taylor als Reporter gearbeitet.  Verdammt zur passiven Zeugenschaft, drängen sich ihnen elementare Fragen auf: Wo liegen die Grenzen des Verstehens? Wie von Krieg und Gewalt berichten ohne abzustumpfen? Wie angesichts alptraumartiger Massaker ein Mensch bleiben?

Mit seiner Komposition der Texte und Bilder fragt die Animation vor allem, was nach der Gewalt bleibt und Zeugenschaft mit den Menschen macht: Morie, der einzige, sprachlose Überlebende eines Massakers; Mendes und Böwig, Ohrenzeugen einer Gewaltszene im nächtlichen Hotel Florida; und auch immer wieder im Bild die Täter, die Medien, letztlich auch wir als Betrachter.

„Über Gewalt berichten“ führt uns mit dem Kaleidoskop des überlieferten Grauens in eine Aporie: Die Opfer vergessen zu machen, gehört zum Völkermorden, an sie zu erinnern ist eine humanitäre Aufgabe, um den Tätern nicht den ganzen Erfolg zu überlassen. Und doch kommt jeder Bericht zu spät. Das gilt es, als Echo dieser nachhallenden Animation auszuhalten: Wir verstehen vielleicht nicht die Gewalt besser, aber unseren Wunsch, die Augen und Ohren vor ihr zu verschließen. …

reporting

violence

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